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Wolfsburg+ 4/2013

D er studierte Wirtschaftswis- senschaftler arbeitete an der Ostfalia Fakultät Fahrzeug- technik in Wolfsburg im Be- reich Technologietransfer, bevor René Borowka 2011 zur Wolfsburg AG kam. Hier ist er im Geschäftsbereich MobilitätsWirt- schaft tätig. Mit welchen Aufgaben beschäftigen Sie sich? »» Ich betreue das EFRE-Projekt „Techno- logie- und Wissenstransfer für kleine und mittlere Unternehmen in Wolfs- burg“. Dieses Projekt wird vom Land Niedersachsen und der Stadt Wolfsburg über EFRE-Mittel (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) gefördert. Es kommt insbesondere kleinen- und mittleren Unternehmen (KMU) zugute, die technologieaffine Projekte durch- führen wollen und die Unterstützung von wissenschaftlichen Einrichtungen benötigen. Ausgerichtet ist das Projekt auf Unternehmen, mit weniger als 250 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro bzw. einer Jahresbilanzsumme von höchs- tens 43 Millionen Euro. Das Projekt ist für KMU aller Wirtschaftszweige offen. Natürlich können auch größere Unter- nehmen Kontakt zu mir aufnehmen. Was steckt hinter der Idee Technologie- transfer? »» Dahinter steckt die Idee, Kompetenzen von wissenschaftlichen Einrichtungen mit den Bedürfnissen von KMU im Raum Wolfsburg zusammenzubringen und die- se somit zu stärken und zu unterstützen. In persönlichen Gesprächen werden Ide- en, Projektvorschläge und technische Herausforderungen der Unternehmen aufgenommen und das weitere Vorge- hen besprochen. Insbesondere die Suche nach weiteren Projektpartnern und För- dermitteln ist hierbei immer wieder eine Herausforderung. Wir unterstützen die Antragstellung und die Koordination mit dem Fördermittelgeber. Der Service ist für KMU übrigens kostenlos. Über welche Highlights freuen Sie sich besonders? »» Highlights sind immer wieder die Be- willigungen von Projektanträgen. Die Bewilligung ist dann nicht nur für die Unternehmen positiv. Auch mir bereitet es Freude zu sehen, dass Projektideen, die gemeinsam mit Unternehmen von Grund auf entwickelt wurden, gefördert wer- den. So wird es möglich, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Welche Herausforderungen gibt es aktuell? »» Aktuell gibt es die Herausforderung, das Programm „Innovationsförderung für kleine Unternehmen“ zu vermarkten und damit Wolfsburger Unternehmen die Chance zu geben, ihre innovativen Ideen und Technologieprojekte umzuset- zen. Die Laufzeit des Programms wurde gerade bis zum 30. April 2015 verlängert. Gefördert werden experimentelle Ent- wicklungsvorhaben, bei denen mithilfe von eigenen Entwicklungsarbeiten ein neues oder verbessertes vermarktbares Produkt, Produktionsverfahren oder eine entsprechende Dienstleistung entwickelt oder weiterentwickelt werden soll. Die Höhe der Zuwendung, bezogen auf die förderfähigen Ausgaben, beträgt bei klei- nen Unternehmen höchstens 45 Prozent und bei mittleren Unternehmen maxi- mal 35 Prozent. Die Förderung ist auf ei- nen Höchstbetrag von 100.000 Euro be- grenzt und wird von der Stadt Wolfsburg und der NBank bezuschusst. Gern können sich interessierte Unternehmen direkt an mich wenden. Was wünschen Sie sich für Ihren Themenbereich »» Wissens- und Technologietransfer hat sich als fester Bestandteil bei der Wolfs- burg AG etabliert. Ich kann kleine und mittlere Unternehmen daher nur auffor- dern unser Angebot zu nutzen, um Pro- jekte anzubahnen bzw. zu planen und somit die Wahrscheinlichkeit zu erhö- hen, dass Ideen erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden können. Technologie- und Wissenstransfer René Borowka betreut ein EFRE-Projekt für Automobilzulieferer in der Region Wolfsburg René Borowka • Wolfsburg AG – Mobilitäts- Wirtschaft • Major-Hirst-Straße 11 • 38442 Wolfsburg • Telefon 05361 897-1705 • rene. borowka@wolfsburg-ag.com • www.wolfs- burg-ag.com Foto: Michael Uhmeyer   11+Wirtschaft+Netzwerk | 10   

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