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Wolfsburg+ 4/2013

D er Journalist Andrea Rizzi von Spaniens bekanntester Tageszeitung El País reiste ei- gens Mitte September an, um zu recherchieren, was Wolfsburg so wirt- schaftsstark macht. Auf dem Programm stand ein Interview mit Oberbürgermeis- ter Klaus Mohrs. Holger Stoye begleitete den Besuch des Journalisten und nahm sich dabei viel Zeit. Er führte Rizzi durch die Stadt, umriss die Aufgaben der Wirt- schaftsförderung, beschrieb die Dynamik und das Potenzial des Standorts. Die Spanier interessieren sich bren- nend für Wolfsburgs Erfolgsrezept. In Zeiten der Euro-Krise gilt Deutschland mit seiner stabilen Wirtschaftsstruktur als Vorbild für verschuldete Länder wie Spanien. Und Wolfsburg als Deutsch- lands wirtschaftsstärkste Stadt weckt dabei offensichtlich ein besonders gro- ßes Interesse im krisengebeutelten Spanien. „Um langfristig wirtschaft- lich stark zu sein, ist entscheidend, dass Wolfsburg nicht nur ein starker Wirt- schaftsstandort ist, sondern auch hohe Lebensqualität bietet“, erklärt Oberbür- germeister Klaus Mohrs dem Journalisten Andrea Rizzi im Interview. „Unsere Stadt hat ein hohes Einkommensniveau. Dies gekoppelt mit vergleichsweise geringen Wohn- und Lebenskosten ist ein Stand- ortvorteil, den wir beibehalten wollen.“ Darüber hinaus erfuhr der Journalist, dass Wolfsburg Unternehmen eine gute Infra- struktur bereitstellt. Dazu gehören neben Verkehrsanbindungen und technischen Grundstrukturen genauso Angebote, die Fachkräfte in die Stadt locken. Im Wett- bewerb um qualifiziertes Personal ist ein attraktives Wohnumfeld am Unter- nehmensstandort wichtig, erfuhr Rizzi. Wolfsburg punktet hier mit seiner Fami- lienfreundlichkeit, insbesondere in der Kinderbetreuung, seinem ansprechenden Freizeit- und Kulturangebot sowie seinen vielen unterschiedlichen Bildungseinrich- tungen. Davon konnte sich der spanische Reporter bei einer Führung durch die Stadt selbst über- zeugen. Mit der Wolfsburg AG, dem phaeno, der Neuen Schu- le, der Ostfalia Hochschule und bald auch mit dem neuen Bildungshaus werden Men- schen gezielt angeregt, Wolfs- burg innovativ, dynamisch und weltoffen zu halten. Die aktuelle Wohnbauoffensive soll den vielen in Wolfsburg Beschäftigten ermöglichen, im Stadtgebiet ein attraktives Zuhause zu finden. Zahlreiche Eindrücke und Infor- mationen also für Andrea Rizzi. El País interessierte sich aber offen- sichtlich nicht nur für den wirtschafts- stärksten Standort Deutschlands, sondern auch für das entgegengesetzte Extrem: Nach dem Besuch in Wolfsburg reiste Rizzi weiter ins brandenburgische Ha- velland. Dort wollte er sich ein Bild von dem Gebiet mit dem niedrigsten durch- schnittlichen Einkommen pro Einwohner in Deutschland machen. Viertes oHr Die beiden aktuellen Großprojekte im straßenbau laufen auf vollen touren. im Zuge der Bauarbeiten am vierten ohr steht auf der autobahn 39 aktuell der Brückenbau auf dem Programm. Vorbehaltlich der Witterung sollen die arbeiten noch in diesem Jahr abge­ schlossen werden. nach der Fertigstel­ lung der Brücke wird der Verkehr dann anschließend aus richtung norden nach süden zunächst einspurig freigegeben. Weitere arbeiten wie unter anderem der rückbau der Überfahrten, das aufstellen der schilder sowie Markierungen finden dann in der Folge statt. Beide spuren sind dann wie vorgesehen wieder im Frühjahr 2014 nutzbar. BaHnHoFstunnel Mit riesenschritten schreiten auch die arbeiten am Bahnhofstunnel voran. Wie geplant soll die nordröhre für den Verkehr von ost nach West in richtung Volkswagenwerk ab anfang Dezember in der dann laufenden dritten Bauphase bereits wieder vollständig zweispurig be­ fahrbar sein. Die südliche unterführung wird dann bereits wieder einspurig frei­ gegeben. Die zweite Fahrbahn bleibt für dann noch etwa zwei Monate gesperrt. Vor diesem Hintergrund empfiehlt die stadt den autofahrern, die von West nach ost fahren wollen, auch weiterhin die weiträumig eingerichtete umlei­ tung über die leistungsfähigen straßen lessingstraße, Heinrich­Heine­straße, Braunschweiger straße/siemensstraße über den Berliner ring zu nutzen. www.taskforce­verkehr.de veRkehRsentWicklunG por QuÉ – fraGEn aus spanIEn Journalist von El país interviewte klaus mohrs foto: michael uhmeyer +7stadt+Zukunft | 6

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