Fördermittelzusage für Wolfsburgs Innenstadtentwicklung

4,2 Millionen Euro aus dem EFRE-Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“

Wolfsburg, 23.06.2022 – Wolfsburg hat sich mit Erfolg um eine Aufnahme in das EFRE-Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“ des Niedersächsischen Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) beworben und kann damit ein Förderbudget von bis zu 4,2 Millionen Euro abrufen. In Anknüpfung an das kurzfristig wirkende Programm „Perspektive Innenstadt!“ sollen die Fördermittel es ermöglichen, weitere Maßnahmen zur Innenstadtaufwertung mittel- bis langfristig sukzessive umzusetzen. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit haben die Stadt Wolfsburg und die Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH (WMG) die Bewerbung auf den Weg gebracht.

„Die Zusage über das Förderbudget in Höhe von 4,2 Millionen Euro ist ein toller Erfolg und eröffnet uns zusätzliche Chancen für die mittel- und langfristige Umsetzung wichtiger Maßnahmen zur weiteren Attraktivitätssteigerung unserer Innenstadt“, betont Oberbürgermeister Dennis Weilmann.

WMG-Geschäftsführer Jens Hofschröer erklärt: „Unser gemeinsames Ziel ist es, die Innenstadt als Lebens- und Arbeitsort nachhaltig zu stärken und die Aufenthaltsqualität langfristig zu verbessern. Mithilfe der Fördermittel können wir diesem Ziel mit der Umsetzung weiterer Maßnahmen bis 2027 näherkommen – das ist eine hervorragende Perspektive für die weitere Entwicklung!“

„Es freut uns sehr, dass sich unsere Mühen und Anstrengungen gelohnt haben und wir mit unserem Förderantrag überzeugen konnten. Die Umsetzung von Ideen und Konzepten, die unter anderem im Rahmen von „Perspektive Innenstadt!“ erarbeitet wurden, leistet einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt“, sagt Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide.

Wolfsburger Innenstadt wird durch Fördermittel aus dem Programm "Resiliente Innenstädte" weiter aufgewertet. Das Bild zeigt mobiles Grün in der mittleren Porschestraße.

Der städtische Eigenanteil innerhalb des Förderprogramms beträgt 60 Prozent. Um die gesamte Fördersumme auszuschöpfen, müsste die Stadt 6,3 Millionen Euro innerhalb der kommenden fünf Jahre aus eigenen Haushaltsmitteln bereitstellen. Die Gesamtsumme beläuft sich damit auf 10,5 Millionen Euro.

Die Bewerbung im Förderprogramm erfolgte mittels einer entwickelten Strategie. Diese wurde mit Unterstützung des Büros urbanista ausgearbeitet, welches ebenfalls mit der Erstellung des Entwicklungskonzepts Innenstadt beauftragt ist. Als fachlicher Input in die Strategieentwicklung wurden drei Workshops zu den Themenfeldern Ökonomie, Ökologie und Soziales mit verschiedenen Interessenvertreter*innen durchgeführt. Als strategische Entwicklungsziele gelten:

  1. Die Wolfsburger Innenstadt als gesellschaftliche Mitte stabilisieren.
  2. Die Wolfsburger Innenstadt als Vitrine für Digitalisierung, Klimaschutz und Klimaanpassung gestalten.
  3. Die Wolfsburger Innenstadt als vielfältigen, multifunktionalen Ort entwickeln.
Das Bild zeigt eine Gruppe bei einer Stadtführung am Südkopf vor der Giraffe. Ab sofort können Stadtführungen auch online gebucht werden.
Die Schleusenführung in Sülfeld ist eine der Stadtführungen der WMG.
Blick vom Rathausdach bei einer Rathausdachführung in Wolfsburg
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Gästeführer für Wolfsburg gesucht. Auf dem Bild ist eine Gästeführerin bei einer Stadtführung zu sehen.Wolfsburger Wirtschaftsempfang des Oberbürgermeisters. v. l. Thomas Krause (Vorstand der Wolfsburg AG), Jens Hofschröer (WMG-Geschäftsführer), Sarah Froberg (Moderatorin), Graf Günther von der Schulenburg (Hausherr des Ritterguts Nordsteimke), Oberbürgermeister Dennis Weilmann und Dr. Christian Vollmer (Produktionsvorstand der Volkswagen AG)